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So sieht die größte legale Cannabisplantage in Lateinamerika aus

  • Die grünen Felder in Chile sind der Beweis, dass die Dinge gut laufen. Es handelt sich um den Anbau von Marihuana, das Tausenden von Krebspatienten, Epileptikern und Patienten mit chronischen Schmerzen helfen wird. Das Land gilt als Beispiel für seine Nachbarn und sollte Vorbild für diejenigen sein, die ihren Bürgern noch nicht in dieser Form helfen. 
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Chile ist eines der Länder Lateinamerikas, das sich am meisten für die Bereitstellung von medizinischem Marihuana für Patienten engagiert. Die Initiative wird von der Daya-Stiftung und der Gruppe «Mama Cultiva» (Mama züchtet) vorangetrieben, die seit einigen Jahren einen heute erfolgreichen Kampf führen und die schon über hundert Patienten geholfen haben. Gegenwärtig hat sich das Land zu einem Referenzpunkt für Cannabisaktivismus entwickelt und ist Vorbild für prohibitionistische Regierungen, die ihren Bürgern diese Hilfe auf Linderung noch verwehren.


Die größte legale Marihuana-Plantage befindet sich in der Gemeinde Colbún und gedeiht dort, nachdem im vergangenen Dezember die nationale Gesetzgebung die Herstellung und den Vertrieb von Medikamenten auf Hanfbasis genehmigt hatte. Dieses Beispiel wurde kürzlich auch von Ländern wie Puerto Rico und Kolumbien angenommen.

Mit dieser Initiative werden die Buds von 6000 Pflanzen zu verschiedenen pflanzlichen Arzneimitteln verarbeitet, mit denen 4000 Patienten versorgt werden, auch wenn eine Hilfe von ca. 200.000 Patienten angestrebt werden soll. Nach Anagbe von Ana María Gazmuri, Präsidentin der Daya-Stiftung, ist Ziel des Projekts “drei große klinische Studien durchzuführen, die vom Nationalen Krebsforschungsinstitut und zwei Krankenhäusern angefertigt werden sollen“.



Zudem verfügt diese Forschung über die Finanzierung von 20 Stadtgemeinden des Landes und hat zum Ziel, Krebspatienten, Patienten mit refraktärer Epilepsie oder mit chronischen Schmerzen zu helfen. „Es ist ein wichtiger Schritt für den Fortschritt in der chilenischen Wissenschaftsgeneration und für die Kenntnisse über die Behandlung mit Cannabis“, fügte die Präsidentin hinzu.

Das Land durchlebt eine große Veränderung in seiner Cannabispolitik, was sich äußerst positiv auf seine Bürger auswirkt. Diejenigen, die für diesen Fortschritt gekämpft haben, fühlen sich zufrieden und stolz, dass Chile anderen Ländern voraus ist. Seine grün leuchtenden Felder sind der Beweis dafür, dass die Dinge gut laufen.


Quelle Fotos: Facebook Fundación Daya. 

26/01/2016

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