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Die Entdeckung eines Gens, das vorhersagt wie man Cannabis verträgt

  • Englische Forscher haben herausgefunden, dass das Gen AKT1 bestimmt welche Effekte der Konsum von Marihuana auf den Organismus dieser Person hat. Auf diese Weise weiß diese Person ob der Konsum von Marihuana ihr/ihm gut bekommt oder ob er viele unangenehme Nebenwirkungen für sie/ihn haben wird. Diese Studie versucht Licht auf die Pflanze und deren verantwortungsbewussten Gebrauch als therapeutisches Hilfsmittel zu werfen. 
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Die Effekte des Marihuana sind unterschiedlich und können bei jedem Konsument aufgrund von vielzähligen Umständen anders aussehen: das Individuum, die Art des Cannabis, dem Moment des Konsums, ob es Indica oder Sativa ist, ob der Konsument krank oder gesund ist und sogar ob er vorher Nahrung zu sich genommen hat oder nicht. Es kann auch vorkommen, dass der gewohnte Feierabend-Joint oder der übliche Joint mit Freunden auf einer Party auf einmal anders schmeckt. Eine vor kurzem in der renommierten Zeitschrift ‚Nature' veröffentlichte Studie versichert, dass es möglich ist vorauszusagen wie Marihuana auf Personen wirkt.

Die Forschung 'AKT1 genotype moderates the acute psychotomimetic effects of naturalistically smoked cannabis in young cannabis smokers' wurde von Experten von verschiedenen Universitäten und Forschungszentren Englands durchgeführt. Die Wissenschaftler haben ein Gen entdeckt, AKT1, das vorhersagen kann welche Effekte der Konsum verursachen kann, denn die Existenz dieses Gens verstärkt den Effekt des Cannabis.

Des Weiteren haben diese Wissenschaftler enthüllt dass der Effekt des Marihuana Konsums größtenteils auf der Genetik des Individuums beruht. Daraus kann man schließen, dass wenn eine Person nicht gut auf Cannabis reagiert dies wahrscheinlich an seinem Organismus liegt.

Deswegen ist es möglich durch Gentests wichtige Information für Konsumenten zu erhalten; das Ergebnis kann der Person einen unbegrenzten oder begrenzten Konsum empfehlen, wichtige Information vor allem für Personen, die an Krankheiten leiden oder die zu Psychosen neigen (auch wenn nur ca. 1% an Psychosen leiden, die durch Cannabis hervorgerufen wurden).

„Cannabis und seine Derivate sind immer mehr für den medizinischen Gebrauch bekannt; das ist einer der entscheidenden Gründe warum es wichtig ist unerwünschte Nebenwirkung vorhersagen zu können", erklärt Celia Morgan, Hauptautorin des Berichtes. Die Information ist auch für Personen nützlich, die die starke Wirkung des Cannabis vermeiden wollen und lieber einen leichten Effekt der Pflanze genießen.

Diese Schlussfolgerungen sind Ergebnis von 10 Jahren Forschung, die vermeiden wollen, dass Konsumenten paranoische Episoden erleben. Schlussendlich ist zu sagen, dass es mehr als bewiesen ist, dass Cannabis keine Geisteskrankheiten auslöst, sondern vielmehr als therapeutisches Hilfsmittel benutzt werden kann um die Leiden dieser Art von Krankheiten zu mildern. 

26/02/2016

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