Kamille: Diese gesundheitlichen Vorteile bietet die Pflanze des Monats!

  • Die Pflanze des Monats Juli ist ebenso häufig in unseren Küchenschränken anzutreffen wie gesund.
  • Nun, da der Sommer begonnen hat und die Ferien bevorstehen (und mit ihnen der ein oder andere Exzess), kommt diese Pflanze uns meistens sehr gelegen, um unseren Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Kamillen fördern nicht nur die Verdauung, sondern haben auch zahlreiche andere gesundheitliche Vorteile – und die wichtigsten davon stellen wir euch jetzt vor!

Die meisten von euch kennen Kamillen vermutlich als Hilfsmittel für den Verdauungsapparat, tatsächlich kann man mit dieser Pflanze aber auch viele andere Beschwerden behandeln. Bühne frei für ein natürliches und günstiges Heilmittel, das wirklich allen offensteht!

Kurzporträt: Kamille

Die Römische Kamille (Chamaemelum nobile) gehört zu den bekanntesten Wildpflanzen überhaupt, allem voran deshalb, da der Tee aus ihren Blüten als echtes Allheilmittel gilt. Sie ist eine ausdauernde krautige, in Europa heimische Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die häufig mit der verwandten Echten Kamille (Matricaria recutita) verwechselt wird.

Eigenschaften und Verwendung

Kamillen kommen schon seit Urzeiten zum Einsatz: Schon im Alten Ägypten und in der griechisch-römischen Epoche verwendete man die Pflanze als Heil- und aufgrund ihres Aromas auch als Räuchermittel. Heute werden Kamillenblüten für ganz verschiedene – medizinische wie kosmetische – Zwecke genutzt. Therapeutisch interessant sind sie vor allem bei:

  • Verdauungsbeschwerden: Am häufigsten findet die Pflanze als Tee gegen Darmkoliken, Gastritis, Übelkeit, schwerfällige Verdauung usw. Verwendung. Sie wirkt fast sofort, da sie dafür sorgt, dass die Darmmuskulatur sich entspannt und abschwillt. Nach einem üppigen Essen wirkt Kamillentee wahre Wunder, damit man sich nicht ganz so schwer fühlt.
  • Schlaflosigkeit und Angstattacken: In stressigen Zeiten eine Tasse Kamillentee am Tag zu trinken ist eine wunderbare Idee, da die Pflanze nicht nur Stress- und Depressionssymptome lindert, sondern auch beim Entspannen und Einschlafen hilft.
  • Prämenstruellem Syndrom:  Dank ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften hilft die Kamille effizient gegen die Koliken, unter denen viele Frauen vor und während der Periode leiden. Auch darüber hinaus eignet sich diese Pflanze aber ideal für Regelprobleme aller Art, da sie hilft, den Menstruationszyklus ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Hautproblemen: Mit etwas Kamille in der Feuchtigkeitscreme oder gar im Mandelöl zum Einreiben kann man auch Hautreizungen behandeln. Zudem fördert die Pflanze auch die Wundheilung und die Rückbildung von Narben, Ekzemen und Verbrennungserscheinungen.
  • Augenproblemen: Allergien oder Bindehautentzündungen können zu einer Reizung oder zu einem Brennen auf den Lidern oder im Auge führen. Einen Beutel (zuvor aufgekochten) Kamillentee auf die Lider zu legen lindert die Beschwerden deutlich. Auch Gerstenkörner können so behandelt werden.

 

05/07/2018

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