marijuana seed germination cannabis

Von Dinafem empfohlene Methode zum Keimen von Hanfsamen

  • Beim Lesen unserer Empfehlungen zur Wahl des besten Zeitpunkts für den Start mit Ihrem Outdoor-Anbau haben Sie sicher schon gehofft, dass das gute Wetter mit optimalen Temperaturen hierfür bald Einzug halten wird.
  • Ebenso wichtig wie die geeigneten klimatischen Bedingungen ist jedoch die richtige Methode zum Keinem Ihrer Samen. Die ersten Moment im Leben Ihrer Pflanzen sind entscheidend und es existiert tatsächlich eine Methode, mit der Sie bessere Ergebnisse beim Keimen erzielen.
  • Nachfolgend erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie sie funktioniert.
  • Lesen Sie weiter!
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Sie können Ihre Samen sowohl drinnen als auch draußen keimen lassen. Wir raten jedoch dazu, dass das Keimen Indoor erfolgt, denn dann können Sie alle Faktoren besser kontrollieren, die sich negativ auf den Prozess auswirken könnten. Sollte dies jedoch nicht möglich sein, erklären wir Ihnen im Anschluss, welche die beste Methode ist, um Ihre Samen zum Keimen zu bringen.

Wie bereits erwähnt, ist unser erster Tipp so lange zu warten, bis das gute Wetter Einzug gehalten hat. Die Temperatur sollte hoch sein (zwischen 22 C und 26 C). Dies ist ein wichtiger Faktor, damit Ihre Samen aufgehen und sich ihren Weg bahnen.

Schritt 1: Schützen Sie Ihre Keimlinge vor klimatischen Faktoren und Tieren. Vorbeugen ist besser als heilen.

Beim Outdoor-Anbau weiß man nie, welche Launen Mutter Natur bereithält. So kann es sein, dass Ihre Pflanzen eine Woche mit gutem Wetter und Sonne genießen. Doch genauso gut ist es möglich, dass es am ersten Tag, an dem sie aus der Erde gekommen sind, einen Platzregen gibt und die Temperaturen sinken. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Vogelarten, Schnecken und sonstigen Tiere, die ganz verrückt danach ist, sich an diesen zarten und köstlichen Hanfkeimlingen gütlich zu tun. Denken Sie an die ersten Momente im Leben Ihrer Pflanzen. Sie werden mit zahlreichen Gefahren konfrontiert und sind ihnen hilflos ausgeliefert. Daher liegt es an Ihnen, Ihre Pflänzchen zu pflegen und für ihre Sicherheit zu sorgen. Wie? Nun, das ist eigentlich ganz einfach. Sie können für den Keimprozess ein Gewächshaus kaufen oder eine Tupperdose verwenden, die Sie mit Löchern versehen, damit eine angemessene Belüftung sichergestellt wird. Wir empfehlen Ihnen jedoch die erste Variante.

Die Belüftung ist ein wichtiger Faktor. Verschließen Sie das Gewächshaus nicht hermetisch. Öffnen Sie die Deckel, um eine ordnungsgemäße Belüftung zu gewährleisten. Da die Klappen in der Tat aus dünnem Kunststoff bestehen, können Sie, falls erforderlich, sogar ein paar mehr Löcher hineinstechen.

Schritt 2: Verwenden Sie qualitativ hochwertiges Material.

Heute kann man auf dem Markt qualitativ hochwertige Produkte finden, die speziell für den Prozess des Keimens konzipiert und darüber hinaus auch nicht teuer sind. Was benötigen Sie?

  • Gewächshaus für den Keimprozess
  • Wärmende Haube: Wenn sich Ihr Wohnsitz in einem sehr kalten Gebiet befindet, besteht eine gute Lösung zur Unterstützung des Keimprozesses darin, eine wärmende Haube unter dem Gewächshaus anzubringen, um damit für eine angemessene Temperatur zu sorgen. Wichtig ist, dass die Temperatursonde die Temperatur der Haube und nicht die des Gewächshauses misst, denn sonst kann genau das Gegenteil passieren, nämlich dass die Samen zu viel Wärme ausgesetzt sind.
  • Torfquelltopf Jiffy-7: Dieses Produkt besteht aus einer gepressten und getrockneten Torftablette. Nach einigen Minuten Einweichzeit nimmt sie die Form eines kleinen Erdsacks an, der speziell für das Keimen konzipiert ist. Darüber hinaus ist er biologisch abbaubar. Es handelt sich um ein Vorzeigeprodukt, das Ihren Keimprozess aus folgenden Gründen optimieren wird:

1. Zum einen ist die Struktur ideal, d. h. eine für das Keimen angemessene Menge an Luft und Wasser im Substrat.

2. Durch die Sterilität des Produktes wird einem Pilzbefall vorgebeugt (Mehltau, Botrytis usw.) vorgebeugt.

3. Es beinhaltet alle erforderlichen Elemente, um Ihren Samen/Keimling während der ersten Woche zu nähren, die ideale Menge an Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium und Magnesium. Für die optimale Entwicklung der Wurzeln sind Phosphor und Kalzium besonders wichtig.

4. Es ist ph-neutral. Dies ist ideal und macht es zum perfekten Medium zum Keimen. Eine Woche lang ist nichts weiter als die Zugabe von Wasser erforderlich.

5. Der Jiffy-7 ist speziell für eine mega-industrielle Produktion von Keimlingen ausgelegt. Düngen ist nicht erforderlich.

6. Ein weiterer Vorteil besteht in der spezifischen Wärme: Wasser weist eine niedrige spezifische Wärmekapazität auf, d. h. wenn man ein volles Glas bei 25 C in einen Raum stellt, dauert es lange, bis das Wasser diese Temperatur erreicht. Wenn Sie die Hanfsamen daher in ein sehr feuchtes Medium geben (ein Glas oder zwischen Servietten), wird die Temperatur geringer. In einem Jiffy hingegen wird sie höher, weil sie mehr Luft ausgesetzt sind, und der Prozess geht schneller vonstatten.

Manche Grower lassen ihre Hanfsamen jedoch zwischen Papierservietten keimen. Warum raten wir davon ab? Nun, diese Methode ist – obgleich sie effizient sein kann – suboptimal und weist einige Nachteile auf. Anfangs erhalten die Keimlinge nicht ausreichend Licht, da die Serviette, die sie bedeckt, das Eindringen von Sonnenstrahlen verhindert. Im Jiffy hingegen sind sie Licht ausgesetzt. Daher setzt die Photosynthese früher ein. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Wurzel im Jiffy beginnt, sich nach unten zu drehen und Nährstoffe zu absorbieren. Einerseits wird der Prozess beschleunigt, andererseits kommt es beim Bepflanzen des Jiffy-7 mit dem Keimling nicht zu einem Verpflanzungsschock.

Schritt 3: Befolgen Sie die Methode.

  • Geben Sie die Jiffys in lauwarmes Wasser
  • Nach dem Aufquellen der Jiffys stellen Sie sicher, dass sie ausreichend feucht sind (Flüssigkeit nicht ablaufen lassen, sondern einfach den Überschuss entfernen, wenn Sie feststellen, dass sie tropfen). Kontrollieren Sie den pH-Wert (zwischen 6 und 7) und den EC-Wert (weniger als 0,5 ms) des Wassers.
  • Geben Sie den Samen in das Loch in der Mitte des Jiffys, aber nicht zu tief (ca. 5 mm) und richten Sie die Spitze nach oben aus. Die Hanfpflanze sollte nicht zu tief gepflanzt werden, denn sonst muss die Wurzel einen zu langen Weg zurücklegen: Sie tritt stets von dem spitzen Ende des Samens aus, dreht sich um 180º und dringt in die Erde ein. Nachdem sie sich dort verankert hat, hebt sie den „Kopf", wo sich die Keimblätter entwickeln.
  • Stellen Sie alle Jiffys in das Gewächshaus und bringen Sie ein Hygro-Thermometer an, um Temperatur und Feuchtigkeit zu kontrollieren.

Temperaturkontrolle: Die Temperatur sollte nicht niedriger als 20 C und nicht höher als 30 C sein. Wenn Sie das Gewächshaus in die Sonne stellen, kann es sich stark erwärmen. Sie sollten die Temperatur ständig kontrollieren. Überschreitet die Temperatur 25 C, empfehlen wir Ihnen, die obere Klappe anzuheben, um für Belüftung zu sorgen. Ein weiterer wichtiger Faktor, den man im Auge behalten sollte, ist die Feuchtigkeit. Bei starker Sonneneinstrahlung trocknen die Jiffys aus. Wichtig ist, sie stets feucht zu halten. Daher sollten Sie, falls erforderlich, Wasser hinzugeben, jedoch nicht übermäßig. Die Jiffys sollten nur die ersten beiden Tage richtig nass sein. Nach einer Woche können sich bereits Hanfkeimlinge mit zwei Keimblättern (die beiden ersten mit rund geformten Blättern) entwickelt haben, bevor sich das erste echte Blattpaar (gezahnte Form) bildet. Pflanzen Sie die Keimlinge um. Bei Autoflowering-Samen empfehlen wir Ihnen, die Pflanze in den Topf umzupflanzen, in dem sie später bleiben soll. Feminisierte Samen können Sie hingegen zunächst in einen kleineren Blumentopf geben und später, wenn die Pflanzen größer sind, die endgültige Umpflanzung vornehmen.

Für den Indoor-Anbau: Gehen Sie genauso vor. Nutzen Sie jedoch eine Grow-Lampe, Leuchtstoffröhre oder LED-Lampen. Wenn die Möglichkeit besteht, Ihre Hanfsamen drinnen keimen zu lassen, ist eine starke Lichtintensität ideal. Je weniger intensiv das Licht, desto stärker wachsen die Keimlinge, da sie sich am Licht orientieren. Daher kann sich ein unerwünscht dünner Stängel entwickeln. Wenn Sie eine 400 Watt-Lampe verwenden, empfehlen sich 40 – 45 cm Abstand.

Nun sind Sie in die Schritte eingeweiht und auf Ihren Anbau in dieser Saison gut vorbereitet. Gute Ernte!

17/06/2016

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